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Denim




Denim ist ein äußerst robuster Stoff, aus dem heute wie früher Jeans gemacht werden. So wurde die erste Jeans aus dem Stoff Denim, übrigens in Frankreich als serge de Nimes (Gewebe aus Nimes) bezeichnet, hergestellt.
Normalerweise wird für Denim ein Kettenkörper verwendet, bei dem nur der Schlussfaden mit Indigo eingefärbt wird, während die übrigen Kettfäden ungefärbt bleiben.
Man unterscheidet zwei Arten von Garnen: Die Open-End-Garnen, mit denen schneller produziert werden kann und die Ringspinngarne, bei denen die Produktionszeiten höher sind. Denim aus Ringspinngarnen ist aber meist feiner.
Eine Besonderheit des Denimstoffes ist, dass er nicht durchgehend gefärbt ist, sondern nur die oberste Schicht mit Farbe bearbeitet wird.
Klassisches Denim, etwa für Jeanshosen hat nach der Färbung meist eine blaue Färbung. Es sind aber auch „schmutzige“ Farben möglich.
Da die Farbe ja den Stoff nicht völlig durchfärbt lassen sich Jeans und Co. so leicht auswaschen.
In letzter Zeit ist in der Mode und Fashionbranche der Trend zu verwaschenen, alt aussehenden Jeans durchgekommen. Der Stoff wird speziell an einigen Stellen unregelmäßig gefärbt, damit er abgenutzt aussieht. Auch Abnutzungserscheinungen wie durchgeriebene Stellen werden in der Fabrik künstlich hinzugefügt, damit sie stylisher aussehen. Besonders schwedische Labels haben diese „Verschönerung“ perfektioniert.
Doch nicht nur Jeanshosen werden aus Denim hergestellt. So gibt es auch Jacken, Westen, Hemden, Taschen, usw. aus diesem widerstandfähigem Wundergewebe.





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